2:53 h

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14,2 km

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310 m

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290 m

Gestern haben wir die angenehmen Temperaturen mal wieder für eine Wanderrunde im wunderschönen Harz genutzt. Gestartet sind wir in Lerbach am Mühlenteich, direkt gegenüber von dem kleinen Skilift. Von dort ging es zunächst zurück in der Ort zur Friedrich-Ebert-Straße, bevor wir auf dem Eisensteinlehrpfad bergan in Richtung Kuckholzklippe wanderten.

Gleich zu Beginn des Eisensteinlehrpfades (eigentlich ist das glaube ich das Ende, aber für uns war es der Einstieg) stehen diese Relikte aus vergangenen Zeiten – alte Loren, mit denen früher der Eisenstein aus den Gruben befördert wurde.

Das Foto zeigt den Eingang zur Grube “Weintraube”, die von 1787 – 1880 in Betrieb war, und eine der größten Gruben war. Der Weg führte uns vorbei an mehreren Grubeneingängen und so langsam kämpften wir uns auf einem Single-Trail-Weg auf die Kuckholzklippe (569 m über NN) hinauf.

Auf diesem Bergsporn steht bereits seit 1897 ein 15 m hoher Aussichtsturm, der uns einen wunderbaren Ausblick über Lerbach, Osterode und das Umland ermöglichte.

Das hatten wir uns jetzt allerdings auch verdient, der Aufstieg war durchaus schweißtreibend gewesen. Etwa 200 m westlich vom Aussichtsturm konnten wir uns zur Belohnung den Stempel HWN 139 “Kuckholzklippe” in unser Stempelheft drücken. Von dort führte uns unser Weg auf der “alten Harzstraße” in Richtung der B241, die wir dann überquerten, um weiter in Richtung Prinzenteich und Lasfelder Tränke zu wandern. Leider mussten wir dann umdisponieren, denn der Weg, der zum Prinzenteich hinführte, war wegen Baumfällarbeiten gesperrt. Daher gingen wir noch ein kurzes Stück in Richtung Clausthal, um dann auf der Nordseite des Prinzenteiches entlang in Richtung Lasfelder Tränke (HWN 141) zu kommen.

Von dort ging es dann wieder zurück zum Prinzenteich. Da wir nicht auf der gesamten Strecke den Hinweg wieder zurückgehen wollten, gingen wir stattdessen in Richtung “Psychiatrisches Pflegezentrum”, an dem wir dann rechts auf den Waldweg abbogen, der wieder hinunter nach Lerbach führte. Der Weg bergab war nur ein kleiner Trampelpfad und etwas abenteuerlich, aber das steilste Stück war nicht allzu lang und so ließ er sich doch ganz gut laufen. Auf dem Clausbergweg gingen wir dann gemütlich zurück in Richtung Natur-Erlebnispark, wo wir unsere Wanderung beendeten.

Dort liegt das Wald-Stübchen, in dem wir dann den gemütlichen Teil unseres Ausfluges verbrachten. Anders als in den meisten anderen Harzer Ausflugslokalen gibt es im Wald-Stübchen interessante Käse- und Wurst-Spezialitäten aus diversen Ländern. Wir entschieden uns für die italienische Variante und passend zum Wetter stillten wir unseren Hunger mit Rosmarin-Focaccia, Bresaola Cortebuona, Salami, Parma-Schinken und zwei leckeren Käsesorten bei einer ausgesprochen netten Bedienung. Einen schöneren Abschluss unserer Tour hätten wir uns nicht wünschen können!

Nach dem Essen gingen wir gemütlich am Natur-Erlebnis-Park entlang zurück zu unserem Auto, das wir unterhalb des Mühlenteiches abgestellt hatten.

Den genauen Verlauf dieser Tour kannst du dir hier bei www.komoot.de ansehen.